30.06.2017

Besuch der Ausstellung „Kunst, die im Wege steht“

Stadtmarketing aus der Tiefe und auf hohem Niveau

Am Freitag den 30.6.2017 hatten kunstbegeisterte Mitglieder des Marketingclubs Karlsruhe die Möglichkeit eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Kunst, die im Wege steht“ von Prof. Markus Lüpertz im ZKM zu genießen.

Mit seinem unverkennbaren Pinselstrich und der Vehemenz seiner Maltechnik ist Lüpertz längst eine Instanz der Kunstgeschichte. Vom Marketing- Club Mitglied Anton Goll, konnten die Mitglieder anschließend mehr über das Projekt „Die Karlsruher Kombilösung als Kunstmeile“ erfahren. Nach der hochinterressanten Führung durch die Ausstellung trafen sich die Marketingspezialisten im ZKM zu einer professionellen Präsentation und lauschten der fesselnden Vision von Anton Goll, der mit seinem Projekt „KARLSRUHE.KUNST.ERFAHREN“ die Karlsruher Kombilösung zu, einer über die Grenzen hinaus bekannten Kunst- und Kulturmeile machen möchte. Karlsruhe ist trotz des jugendlichen Alters in der Kunst - und Kulturszene bestens aufgestellt. Gegenüber der Landeshauptstadt hat es sogar die beiden Leuchttürme ZKM und art Karlsruhe voraus. Damit ist Karlsruhe Kunst erfahren. Konzept hinter der Vision ist es, die Haltestellen der neuen U-Strab durch ein Gesamtwerk des Künstlers Markus Lüpertz einzigartig zu gestalten. Verteilt auf alle Haltestellen, beidseitig längs der Stationswände soll so ein völlig neuer Bezug für den Betrachter entstehen: Eine Dreiecksbeziehung zwischen Verkehrsinfrastruktur, Fahrgästen und der Kunst. Das Gesamtkunstwerk soll die Genesis (Schöpfungsgeschichte) darstellen – ganz speziell angepasst auf die sieben Karlsruher U-Strab Haltestellen.

Nach dem überzeugenden Kunstprojekt interessierte die Marketingprofis der Nutzen für das Stadtmarketing, für die Stadt Karlsruhe, den Handel, die Wirtschaft, den Tourismus und den ÖNV dieser Region, das einzigartig ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1 Million Euro, die komplett durch Sponsoren und Spender finanziert werden. Die Summe aus dem wirklichen Wert der dargestellten Kunstwerke, den damit verbundenen internationalen Werbekontakten und den Erträgen durch die Umwegfinanzierung, über einen Anstieg der Touristenzahlen, übersteigt die Investitionen um ein Vielfaches. Nationale und internationale Messebesucher und Kongressteilnehmer, so wie völlig neue Zielgruppen könnten künftig hochkarätige Kunst erfahren.